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Mittwoch, Februar 21, 2024
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Ferienpasskinder helfen beim Bau vom Bahnhof Stugl-Stuls

Die Jugendgruppe der Modulbaufreunde der RhB beginnen mit dem Nachbau der Strecke rund um den Bahnhof Stugl-Stuls. Mit einer Länge von 11,50 m Länge entspricht die Anordnung der Module dem Original und zeigt den Willen zur detailgetreuen Umsetzung des Projekts. In diesem Jahr gibt es tatkräftige Unterstützung von den Teilnehmern des Ferienpasses.

An drei Nachmittagen erstellen die der Kinder und Jugendlichen Bäumen, Modellieren, Begrünen und helfen beim Aufbau zusätzlicher Module. Diese praktische Mitarbeit ermöglicht es ihnen, nicht nur etwas über Modellbau und Eisenbahnen zu lernen, sondern sich auch aktiv an der Umsetzung zu beteiligen.

Insgesamt ist dieses Projekt eine wunderbare Gelegenheit, die Begeisterung junger Menschen für Modellbau und Geschichte zu wecken, ihnen praktische Fähigkeiten zu vermitteln und gleichzeitig eine bedeutsame Gemeinschaftsinitiative zu unterstützen. Die investierte Arbeit wird nicht nur zu einem beeindruckenden Modell führen, sondern auch bleibende Erinnerungen und Kompetenzen schaffen.

Ferienpasskinder helfen beim Bau vom Bahnhof Stugl-Stuls
(Foto: Redaktion)

Eine geplante Verbindung zu bestehenden Modulen und die Rolle des Bahnhofs als Ausgangspunkt für die gesamte Modulanlage tragen zur Schaffung eines zusammenhängenden und faszinierenden Modellbahnnetzwerks bei.

„Bis vor dem Umbau durch die Rhätische Bahn vor etwa 10 Jahren war Stugl-Stuls der einzige noch im Originalzustand bestehende Bahnhof“

Die geografische Lage auf einer schmalen Terrasse hoch über dem Tal der Albula in einer Höhe von 1551 m ü. M. macht ihn zu einem besonderen Ort in der Region. Besonders interessant ist auch die Geschichte über den Bahnhof. Während des Kraftwerksbaus erlebte er eine Renaissance. Die Verlegung der Einfahrweichen und die Gleisverlängerungen ermöglichten den schweren Güterzügen die Kreuzung.

Die Beschreibung der verschiedenen Gebäude auf dem Bahnhofsgelände, wie das Stationshaus, das Wärterhaus, der Abort, der Kleintierstall, das Waschhäuschen und der Steinbrunnen, vermittelt ein lebendiges Bild von der Gestaltung des Bahnhofs und sein Umfeld. Noch heute wird der unter Denkmalschutz stehende Bahnhof als Kreuzungsbahnhof genutzt. Interessant ist auch, dass der Bahnhof im Jahr 2014 für Dreharbeiten zum Heidi-Film genutzt wurde. Der Produzent Lukas Hobi wollte in den Gebieten drehen, aus denen die Hauptfigur der Geschichte stammt.

Insgesamt ist das Projekt eine bemerkenswerte Initiative, die nicht nur die Geschichte und Bedeutung des Bahnhofs Stugl-Stuls bewahrt, sondern auch die Begeisterung junger Menschen für Modellbau und Eisenbahngeschichte fördert. Die Modellbahn-Community und Eisenbahn-Enthusiasten werden sicherlich gespannt darauf sein, die geplante Präsentation im Jahr 2030 zu erleben. Dieses Projekt wird zweifellos eine einzigartige Gelegenheit bieten, die Schönheit der Strecke rund um den Bahnhof im Miniaturformat zu bewundern und die Arbeit und Hingabe der Jugendlichen sowie des gesamten Vereins zu würdigen.


Weitere Informationen:
https://www.mfrhb.ch/

Text: Redaktion
Fotos: Redaktion

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